Sterbegeld steuerpflichtig

Eine Beerdigung kann sehr teuer werden. Kein Wunder, dass viele schon zu Lebzeiten eine Sterbegeldversicherung abschließen, damit sie die Angehörigen wenigstens finanziell entlasten können. Schließlich ist der Verlust der Eltern oder der Geschwister schon schlimm genug. Daher werden die Möglichkeiten der Vorsorge immer wieder gern genutzt. Viele stellen sich hier allerdings die Frage, ob das Sterbegeld steuerpflichtig oder steuerfrei ist. Darauf gibt es aber keine pauschale Antwort, da es vielmehr auf die genauen Umstände ankommt. So kann das Sterbegeld sowohl steuerpflichtig als auch steuerfrei sein.

Hier haben Sie die Möglichkeit, in Kontakt mit Ihrem Versicherungs- und Finanzfachmann aus der Nähe zu treten. Gerne wird er Ihnen eine kostenlose Risikoanalyse erstellen und Ihnen einen passgenauen Versicherungsschutz suchen, um die Angehörigen und auch Sie optimal abzusichern.

Welches Sterbegeld steuerpflichtig ist

Während das Sterbegeld aus einer Sterbegeldversicherung und das aus der gesetzlichen Unfallversichrung steuerfrei ist, muss der Ehepartner, das Kind oder der Verwandte eines verstorbenen Beamten das Sterbegeld als Beamtenversorgung als sonstigen Bezug versteuern. Ende 2016 hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass das Sterbegeld einer berufsständischen Versorgungseinrichtung als „andere Leistung“ mit dem Besteuerungsanteil steuerpflichtig ist.

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Wann das Sterbegeld aus der Sterbegeldversicherung steuerpflichtig ist

Für die Todesfallleistung aus einer Sterbegeldversicherung, die an die Hinterbliebenen ausgezahlt wird, besteht in der Regel Steuerfreiheit. Das gilt aber nur dann, sofern der Versicherungsnehmer die Versicherung durch Rückkauf nicht beendet. Sonst würde der Rückkaufswert unter die Einkommenssteuer fallen und wäre somit steuerpflichtig.

Wann das Sterbegeld aus einer betrieblichen Altersvorsorge steuerpflichtig ist

Das Sterbegeld aus einer betrieblichen Altersvorsorge kann steuerpflichtig sein. Hierbei kommt es vor allen Dingen auf die genauen Umstände an. Aktuell hat das Finanzgericht Düsseldorf entschieden, dass das Sterbegeld aus einer betrieblichen Altersvorsorge steuerpflichtig ist beziehungsweise der Einkommenssteuer unterliegt, wenn das Sterbegeld nicht an die Hinterbliebenen im Sinne des Versicherungsvertrags, sondern an die Erben gezahlt wird. Diese Entscheidung ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Sterbegeld vom Arbeitgeber steuerpflichtig

Viele Arbeitgeber zahlen vor allem für langjährige Mitarbeiter ein Sterbegeld an die Hinterbliebenen. Die Zahlung dient der Übernahme der Bestattungskosten. Üblicherweise wird ein Zuschuss zu den Bestattungskosten in Höhe von zwei bis drei Monatsgehältern gewährt, die der Verstorbene zuletzt bezogen hat. In jedem Fall ist dieses Sterbegeld steuerpflichtig. Zur Versteuerung wird derjenige Steuerpflichtige herangezogen, der auch die Leistung des Arbeitgebers erhalten hat. Üblicherweise sind das die Ehepartner oder die Kinder des Verstorbenen.

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Fazit Sterbegeld steuerpflichtig

Wie schon erwähnt, gibt es keine pauschale Antwort auf die Frage, ob das Sterbegeld steuerpflichtig ist oder nicht. An dieser Stelle muss viel mehr betrachtet werden, in welchem Zusammenhang die Leistung an die Hinterbliebenen ausgezahlt wird. So ist zum Beispiel eine Todesfallleistung aus der Unfallversicherung zwar nicht im Rahmen der Einkommensteuer steuerpflichtig, allerdings kann sie der Erbschaftssteuer zufallen.

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